Zum Inhalt springen
Rechenly

Mutterschaftsgeld-Rechner 2026

Berechnen Sie, wie viel Geld Sie während der Mutterschutzfrist erhalten: Mutterschaftsgeld der Krankenkasse, Zuschuss des Arbeitgebers und die Summe für die gesamte Schutzfrist.

  • Aktualisiert am 1. November 2026
  • Nach Mutterschutzgesetz und § 24i SGB V
  • Keine Speicherung Ihrer Daten
€
Der letzten drei Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist
Krankenversicherung
Geburt
Auch bei Behinderung des Kindes: 12 statt 8 Wochen nach der Geburt

Ihr Geld im Mutterschutz insgesamt

7.259,67 €

6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt inkl. Entbindungstag (99 Tage), bei 2.200,00 € netto

Pro Monat (30 Tage)2.199,90 €
Krankenkasse1.287,00 €
Arbeitgeber5.972,67 €
Berechnung des Mutterschaftsgelds
BerechnungsschrittBetrag
Nettoentgelt pro Kalendertag (÷ 30)73,33 €
Mutterschaftsgeld der Krankenkasse / Tag (max. 13 €)13,00 €
Arbeitgeberzuschuss / Tag60,33 €
Schutzfrist in Kalendertagen99
Krankenkasse gesamt1.287,00 €
Arbeitgeberzuschuss gesamt5.972,67 €
Leistungen im Mutterschutz gesamt7.259,67 €

Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss sind steuer- und sozialabgabenfrei (Progressionsvorbehalt). Leistungen nach der Geburt werden auf das Elterngeld angerechnet.

Wer bekommt Mutterschaftsgeld?

Mutterschaftsgeld erhalten Arbeitnehmerinnen – auch in Teilzeit, im Minijob oder in der Ausbildung –, deren Arbeitsverhältnis während der Schutzfrist besteht. Wer selbst gesetzlich krankenversichert ist, bekommt es von der eigenen Krankenkasse. Privat oder familienversicherte Arbeitnehmerinnen erhalten es vom Bundesamt für Soziale Sicherung. Selbstständige mit Krankengeldanspruch erhalten Mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengelds.

So setzt sich das Geld im Mutterschutz zusammen

  1. Tagesnetto: Durchschnittliches Nettoentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist, geteilt durch die Kalendertage.
  2. Mutterschaftsgeld: Die Krankenkasse zahlt davon höchstens 13 € pro Kalendertag.
  3. Arbeitgeberzuschuss: Der Arbeitgeber zahlt die Differenz zwischen 13 € und Ihrem Tagesnetto. Er bekommt diesen Betrag aus der Umlage U2 erstattet.

Unterm Strich erhalten Sie so in der Schutzfrist in etwa Ihr bisheriges volles Netto – steuer- und abgabenfrei, aber mit Progressionsvorbehalt.

Mutterschaftsgeld-Tabelle 2026

Gesetzlich versichert, reguläre Geburt (99 Tage: 6 Wochen vor der Geburt, der Entbindungstag und 8 Wochen danach):

Netto / MonatKrankenkasseArbeitgeberGesamt
800 €1.287,00 €1.353,33 €2.640,33 €
1.200 €1.287,00 €2.673,00 €3.960,00 €
1.600 €1.287,00 €3.992,67 €5.279,67 €
2.000 €1.287,00 €5.313,33 €6.600,33 €
2.400 €1.287,00 €6.633,00 €7.920,00 €
3.000 €1.287,00 €8.613,00 €9.900,00 €
3.500 €1.287,00 €10.263,33 €11.550,33 €

Antrag und Fristen

  • Lassen Sie sich frühestens 7 Wochen vor dem errechneten Termin das Zeugnis über den mutmaßlichen Entbindungstermin ausstellen (wird oft elektronisch übermittelt).
  • Beantragen Sie das Mutterschaftsgeld bei Ihrer Krankenkasse bzw. online beim Bundesamt für Soziale Sicherung.
  • Ihr Arbeitgeber zahlt den Zuschuss mit der normalen Gehaltsabrechnung.
  • Kommt das Kind später als berechnet, verlängert sich die Frist vor der Geburt; kommt es früher, werden die nicht genommenen Tage nach der Geburt angehängt.

Nach der Schutzfrist schließt sich das Elterngeld an. Mutterschaftsgeld und Zuschuss nach der Geburt werden darauf angerechnet. Denken Sie auch an den Antrag auf Kindergeld.

Häufige Fragen

Wie hoch ist das Mutterschaftsgeld 2026?
Gesetzlich Versicherte erhalten bis zu 13 € pro Tag von der Krankenkasse. Der Arbeitgeber stockt bis zum durchschnittlichen Netto auf, sodass Sie insgesamt etwa Ihr volles Netto bekommen.
Wie lange wird Mutterschaftsgeld gezahlt?
Für 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt, bei Früh- oder Mehrlingsgeburten und bei Behinderung des Kindes 12 Wochen nach der Geburt.
Was bekommen privat versicherte Arbeitnehmerinnen?
Vom Bundesamt für Soziale Sicherung einmalig höchstens 210 €, zusätzlich den Arbeitgeberzuschuss in Höhe des Nettos abzüglich 13 € pro Tag.
Ist Mutterschaftsgeld steuerpflichtig?
Nein, es ist steuer- und sozialversicherungsfrei. Es unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt und muss in der Steuererklärung angegeben werden.
Gibt es auch nach einer Fehlgeburt Mutterschutz?
Seit Juni 2025 gibt es nach einer Fehlgeburt ab der 13. Schwangerschaftswoche gestaffelte Schutzfristen von 2 bis 8 Wochen, die die Frau auch ablehnen kann.

Passende Ratgeber

Quellen und Stand

Zuletzt geprüft am 1. November 2026 von der Redaktion. Alle Berechnungen sind unverbindlich und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. So rechnen wir.

Weitere Rechner